Spielerisch Ausdauerreize setzen

Voraussetzungen:

12 Bälle 16 Hütchen 2 Tore Klein Mind. 12 Spieler

Aufwärmen 1

JONGLIER-DUELL

ORGANISATION

  • 4 kleine Felder markieren.
  • 4 Gruppen bilden.
  • Die Spieler nummerieren.

ABLAUF

  • Die Spieler bewegen sich frei mit dem Ball am Fuß in ihren Feldern.
  • Auf ein Trainerkommando dribbeln die aufgerufenen Spieler in den Zwischenraum.
  • Hier müssen sie mit dem Ball jonglieren.
  • Wer zuerst 15 Kontakte schafft, erhält für seine Mannschaft 1 Punkt.

VARIATIONEN

  • Stets über Knie- bzw. Hüfthöhe jonglieren.
  • Abwechselnd mit rechts und links jonglieren.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Die Spieler sollten ständig in Bewegung sein.
  • Im Feld sollten sie aktiv den Ball führen und nicht neben ihm hertraben.
  • Die Zahlen können nach einer gewissen Zeit gewechselt werden, um andere Duelle zu ermöglichen.
Aufwärmen 1

Aufwärmen 2

NUMMERN 3 GEGEN 1

ORGANISATION

  • Den Aufbau und die Grundorganisation beibehalten.
  • Die Felder nummerieren.

ABLAUF

  • Die Spieler bewegen sich erneut frei mit dem Ball in ihren Feldern.
  • Der Trainer ruft laut 2 Zahlen und startet damit die Aktion.
  • Die erste Zahl legt die Spieler fest, die in den Zwischenraum starten sollen.
  • Die zweite Zahl legt das Feld fest, dessen Spieler die Verteidigeraufgabe übernehmen muss.
  • Die anderen Spieler müssen schnell 10 Pässe im 3 gegen 1 spielen.

VARIATIONEN

  • Mit maximal 2 Kontakten spielen.
  • Während der Aktion jonglieren die restlichen Spieler den Ball im Feld.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Im Zwischenraum sollte 1 Ball bereitgelegt werden.
  • Im höchstmöglichen Tempo in den Zwischenraum starten.
  • Auch die Passaktion soll im hohen Tempo erfolgen.
Aufwärmen 2

Hauptteil 1

NUMMERN-FELDERWECHSEL

ORGANISATION

  • Den Aufbau beibehalten.
  • Im Zwischenraum 1 Ball bereitlegen.

ABLAUF

  • Die Spieler dribbeln mit dem Ball in ihren Feldern.
  • Auf ein Trainerkommando starten die aufgerufenen Spieler in den Zwischenraum.
  • Hier müssen sie 10 Pässe spielen.
  • Die restlichen Spieler rücken jeweils 1 Feld weiter.
  • Die Spielzeit pro Durchgang beträgt jeweils 5 Minuten.

VARIATIONEN

  • Nur direkt spielen.
  • Die Felderwechsel erfolgen im Dribbling.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Bei dieser Übungsform steht die Ausdauer im Mittelpunkt.
  • Es sollten auf jeden Fall 3 Durchgänge absolviert werden.
  • Die Felderwechsel sollten jeweils in einem lockeren Steigerungslauf erfolgen.
Hauptteil 1

Hauptteil 2

PASS-VORAUSSETZUNG

ORGANISATION

  • 1 Spielfeld mit 2 Toren errichten.
  • 2 Mannschaften bilden.
  • 2 Torhüter benennen, die die Rolle der neutralen Spieler übernehmen.

ABLAUF

  • Die Spieler müssen jeweils 10 Pässe in den eigenen Reihen spielen.
  • Anschließend dürfen sie auf eines der beiden unbesetzten Tore abschließen.
  • Beide Mannschaften können die beiden Torhüter in den Spielaufbau einbeziehen.
  • Die Spielzeit pro Durchgang beträgt jeweils 5 Minuten.

VARIATIONEN

  • Die neutralen Spieler müssen direkt spielen.
  • Die Zahl der erforderlichen Pässe variieren.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Durch den Einsatz der beiden neutralen Spieler kommt es zu einer Überzahlsituation und somit zu wenig direkten Zweikämpfen.
  • Da die Angfreifer auf beide Tore abschließen können, wird die Reaktionsschnelligkeit in diesem Spiel mittrainiert.
Hauptteil 2

Schlussteil

4 PLUS 2 GEGEN 4

ORGANISATION

  • Den Aufbau und die Mannschaften beibehalten.
  • 2 neutrale Spieler benennen.

ABLAUF

  • Die Spieler versuchen, im 4 gegen 4 auf das gegnerische Tor abzuschließen.
  • Beide Mannschaften können die neutralen Spieler in den Angriffsaufbau einbeziehen.
  • Es wird ohne Ecken und Einwürfe gespielt.
  • Alle Aktionen werden von den Torhütern gestartet.
  • Die Spielzeit pro Durchgang beträgt jeweils 4 Minuten.

VARIATIONEN

  • Die neutralen Spieler können auch Tore erzielen.
  • Vor einem Torabschluss müssen zunächst 5 Pässe im Feld gespielt werden.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Durch die geringe Spielerzahl und den kleinen Raum, ist das Abschlussspiel recht intensiv.
  • Der Trainer muss entsprechend entscheiden, wie viele Durchgänge er spielen lässt.
  • Dabei sollte er darauf achten, ob alle Spieler aktiv am Spiel teilnehmen.
  • Die neutralen Spieler werden nach jeder Aktion ausgetauscht.
Schlussteil