Filter zurücksetzen

Das Zusammenspiel verbessern und den Gegner müde spielen

Voraussetzungen:

24 Hütchen 2 Tore 8 Bälle Groß Mind. 16 Spieler

Aufwärmen 1

TECHNIKDUELLE I

ORGANISATION

  • Für jeweils 2 Spieler ein 2 x 2 Meter großes Dreieck markieren.
  • Paare bilden und auf die Dreiecke verteilen.
  • Pro Dreieck 1 Ball.

ABLAUF

  • Die Spieler passen sich mit höchstens 3 Kontakten durch das Dreieck zu.
  • Der Passempfänger darf nicht durch das jeweils gleiche Hütchentor wieder zurückpassen, sondern nimmt zur Seite an und mit und passt über eine andere Seite des Dreiecks wieder zurück.
  • Berührt der Ball eines der Hütchen bzw. geht am Dreieck vorbei, oder berührt ein Spieler den Ball 4-mal, erhält der Gegner 1 Punkt.
  • Welcher Spieler hat nach 3 Minuten mehr Punkte?

VARIATIONEN

  • Ein Auf- und Abstiegsturnier organisieren: Der Gewinner steigt ein Dreieck auf, der Verlierer ein Dreieck ab.
  • Nur mit rechts/links passen/annehmen.
  • Mit maximal 2 Kontakten spielen.
  • Mit genau 2 Kontakten spielen, wobei beide Füße zum Einsatz kommen müssen (Ballannahme links – Pass rechts, Ballannahme rechts – Pass links).

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Zu harte Zuspiele auch als Fehler werten.
  • Nur flache Pässe zulassen!
  • Die Aufgabe erfordert eine guten Beinarbeit auf "flinken Füßen". Stets bestmöglich zum Ball stellen.
  • Die Dreiecke so aufbauen, dass die Paare sich nicht gegenseitig behindern.
  • Die Torhüter integrieren oder alternativ gesondert trainieren.
Aufwärmen 1

Aufwärmen 2

TECHNIKDUELLE II

ORGANISATION

  • Den Grundaufbau beibehalten.
  • 4 Dreiecke abbauen.
  • Je 2 Paare gemeinsam auf die Dreiecke verteilen.

ABLAUF

  • Den Grundablauf beibehalten.
  • Die Paare treten gegeneinander an.
  • Jetzt passen alle Spieler direkt.
  • Bevor durch das Dreieck gepasst wird, müssen jeweils beide Partner am Ball gewesen sein: Der Passempfänger passt seitlich am Dreieck vorbei zu seinem Partner, der über eine andere Seite des Dreiecks direkt zum anderen Paar zurückpasst.
  • Welches Paar hat nach 3 Minuten mehr Punkte?

VARIATIONEN

  • Ein Auf- und Abstiegsturnier organisieren: Die Gewinner steigen ein Dreieck auf, die Verlierer ein Dreieck ab.
  • Nur mit der Innenseite passen.
  • Nur mit rechts/links passen.
  • Die Aufgaben innerhalb der Paare (Pass zum Mitspieler und Pass durch das Dreieck) nach jeder Aktion wechseln.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Zu harte Zuspiele als Fehler werten.
  • Nur flache Pässe zulassen!
  • Das schnelle Anbieten und Freilaufen steht im Mittelpunkt dieser Aufgabe.
  • Auf eine rege Kommunikation achten.
  • Die Dreiecke gegebenenfalls nach einigen Durchgängen vergrößern, um die Lauf- und Passwege zu erweitern.
Aufwärmen 2

Hauptteil 1

BALLZIRKULATION I

ORGANISATION

  • In einer Spielfeldhälfte ein 20 x 20 Meter großes Quadrat markieren.
  • 2 Mannschaften einteilen.
  • Die beiden Torhüter zusätzlich Blau zuweisen.

ABLAUF

  • Gelb spielt im Quadrat 8 gegen 4 gegen Blau auf Ballhalten.
  • Alle übrigen Spieler von Blau verteilen sich außerhalb des Feldes.
  • Bei Ballgewinn von Blau erfolgt das Anspiel zu einem wartenden Mitspieler.
  • Danach 10 gegen 8 auf Ballhalten auf der ganzen Spielfeldhälfte.
  • Erobert Mannschaft Gelb den Ball zurück, startet das Spiel von vorn im 8 gegen 4 im Quadrat.
  • Nach einigen Durchgängen die Aufgaben wechseln.

VARIATIONEN

  • 5 Pässe in Folge innerhalb der eigenen Mannschaft im Quadrat oder in der Spielfeldhälfte ergeben 1 Punkt.
  • Erobert eine Mannschaft im 8 gegen 10 den Ball, wechseln die Torhüter als Überzahl-Spieler zu den Ballbesitzern, und das Spiel wird im 10 gegen 8 fortgesetzt. Erst wenn der Ball aus dem Spiel ist, startet das Spiel erneut im 8 gegen 4.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Zweikämpfe vermeiden!
  • Stets den "freien Mann" suchen und anspielen.
  • Anspielstationen schaffen: Aus dem Deckungsschatten lösen und aktiv freilaufen.
  • Vor der Ballannahme im Raum orientieren und bestenfalls gleich schon wieder neue Anspielmöglichkeiten erkennen.
  • Die Größe des Rechtecks und die Anzahl der Pässe, die zum Punktgewinn führen, dem Leistungsstand der Spieler anpassen.
  • Bei eigenem Ballbesitz auf eine ausreichende Breiten- und Tiefenstaffelung achten.
Hauptteil 1

Hauptteil 2

BALLZIRKULATION II

ORGANISATION

  • Auf Höhe der Mittellinie ein 40 x 50 Meter großes Rechteck markieren.
  • 2 neutrale Spieler bestimmen und im Rechteck postieren.
  • 2 Mannschaften einteilen.
  • Die Torhüter hinter den Grundlinien des Rechtecks postieren.

ABLAUF

  • 7 gegen 7 plus 2 im Rechteck auf Ballhalten.
  • Nach 5 Pässen in Folge innerhalb der eigenen Mannschaft dürfen die Ballbesitzer einen der Torhüter als Wandspieler anspielen (= 1 Punkt).
  • Welche Mannschaft erreicht zuerst 7 Punkte?

VARIATIONEN

  • Nach einem Torhüter-Anspiel passt dieser zu der jeweiligen Mannschaft ins Feld zurück. Diese kann nun durch ein möglichst schnelles Zuspiel auf den anderen Torhüter 1 weiteren Punkt erzielen.
  • Die Spieler dürfen mit maximal 3 Kontakten spielen.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Die neutralen Spieler agieren stets als zentrale Anspieler, die jeweils auf die andere Seite verlagern können.
  • Nach einem Anspiel auf die Torhüter sofort wieder anbieten, um möglichst schnell und sicher auf die andere Seite zu kombinieren.
  • Rechtzeitig vom Gegenspieler lösen, um Anspielstationen zu schaffen.
  • Möglichst stets auf Lücke anbieten: Die Räume nicht zulaufen, die Passwege freihalten.
  • Mit möglichst wenig Kontakten spielen.
Hauptteil 2

Schlussteil

8 GEGEN 8

ORGANISATION

  • Ein 2/3-Spielfeld mit Toren mit Torhütern markieren.
  • 2 Mannschaften einteilen.

ABLAUF

  • 8 gegen 8 im Feld.
  • Punkte können durch Treffer auf das gegnerische Tor sowie durch 5 erfolgreiche Pässe innerhalb der eigenen Mannschaft erzielt werden.
  • Welche Mannschaft erzielt zuerst 10 Punkte?

VARIATIONEN

  • Treffer auf die Tore zählen doppelt.
  • Zum Schluss frei spielen lassen.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Aus dem sicheren Kombinationsspiel nach vorne spielen, und einfache Ballverluste vermeiden.
  • Je nach Leistungsstärke der Spieler gegebenenfalls die Kontakte begrenzen.
  • Den Torhüter ins Aufbauspiel integrieren.
  • Häufige Seitenwechsel über das Zentrum fordern.
Schlussteil