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Kreativität im 1 gegen 1

Voraussetzungen:

12 Bälle 4 Stangen 8 Hütchen Klein Mind. 12 Spieler

Aufwärmen 1

ZENTRALE STANGE

ORGANISATION

  • Ein 20 x 20 Meter großes Feld markieren
  • Mittig im Feld 1 Stange aufstellen
  • Die Spieler mit Bällen gleichmäßig an den Hütchen verteilen

ABLAUF ÜBUNG 1

  • Die ersten Spieler von jedem Hütchen starten gleichzeitig, dribbeln auf die Slalomstange in der Feldmitte zu, wechseln die Richtung und dribbeln zum Starthütchen zurück.
  • Der jeweils nächste Spieler startet, sobald der Vordermann wieder am Hütchen angekommen ist.

ABLAUF ÜBUNG 2

  • Den Grundablauf von zuvor beibehalten.
  • Jetzt kappen die Spieler vor der Stange in der Feldmitte zur Seite ab und dribbeln im Gegenuhrzeigersinn zum jeweils nächsten Eckhütchen.

ABLAUF ÜBUNG 3

  • Den Grundablauf beibehalten.
  • Jetzt umdribbeln die Spieler die mittlere Stange jeweils von rechts und dribbeln zum diagonal gegenüberliegenden Eckhütchen.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Die Dribbelrichtung selbstständig mit vielen verschiedenen Varianten wechseln: z. B. den Ball mit der Sohle zurückziehen, verschiedene Finten ausführen oder den Ball mit der Innen-/Außenseite abkappen.
  • Beim Dribbling den Blick vom Ball lösen, die Spielumgebung beobachten und Zusammenstöße mit Mitspielern vermeiden.
Aufwärmen 1 Aufwärmen 1 Aufwärmen 1 Aufwärmen 1

Aufwärmen 2

TEAM-SPIEL

ORGANISATION

  • Das Feld beibehalten
  • Die mittlere Stange entfernen
  • 1 Angreifer- und 1 Verteidiger-Team benennen
  • Die Angreifer haben je 1 Ball

ABLAUF

  • Die Angreifer dribbeln durch das Feld.
  • Die Verteidiger versuchen, die Bälle zu erobern und aus dem Feld zu spielen.
  • Sobald ein Angreifer seinen Ball verloren hat, darf er sich seinen Mitspielern zum Kombinationsspiel anbieten.
  • Wie lange dauert es, bis alle Bälle aus dem Feld gespielt wurden?
  • Die Aufgaben nach jedem Durchgang wechseln.

VARIATIONEN

  • Die Angreifer prellen mit den Händen durch das Feld und werfen sich gegenseitig zu.
  • Die Hälfte der Angreifer dribbelt, die andere Hälfte prellt durch das Feld.
  • Die Verteidiger bewegen sich als 'Krebse' rücklings auf allen Vieren.
  • Die Verteidiger agieren als 'Torhüter' und können die Bälle mit den Händen erobern.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Beim Team-Spiel scheidet kein Spieler aus. Ins Aus gespielte Bälle sind verloren, allerdings kann der jeweilige Spieler im Kombinationsspiel weiter mitwirken.
  • Die Feldgröße dem Leistungsstand der Spieler anpassen. Ein größeres Spielfeld erleichtert die Aufgabe für die Angreifer und verlängert jeden Durchgang.
  • Die Angreifer entscheiden selbst zwischen einer effektiven Einzelaktion oder einem zweckmäßigen Zusammenspiel.
  • Darauf achten, dass die Spieler die Bälle kontrolliert aus dem Feld spielen und sie nicht weit wegschießen.
Aufwärmen 2

Hauptteil 1

STÜRMER-SPIEL I

ORGANISATION

  • Das Feld und die Mannschaften weiter verwenden
  • Auf einer Grundlinie zwei 2 Meter breite Stangentore errichten
  • Die Teams zwischen den beiden Stangentoren aufstellen
  • Der Trainer postiert sich mit Bällen zwischen den beiden Mannschaften

ABLAUF

  • Der Trainer spielt neutral ins Feld ein.
  • Daraufhin starten die jeweils ersten Spieler zum 1 gegen 1 ins Feld.
  • Der Ballbesitzer darf bei beiden Toren Treffer erzielen.
  • Jedes 1 gegen 1 dauert so lange, bis ein Treffer erzielt oder der Ball aus dem Feld gespielt wurde.
  • Welcher Spieler erzielt insgesamt die meisten Treffer?

VARIATIONEN

  • Von jedem Team starten 2 Spieler zum 2 gegen 2 ins Feld.
  • Die Mannschaften stellen sich gegenüber von den Stangentoren bzw. an einer Seitenlinie des Feldes auf.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Stehen keine Stangen zur Verfügung, lassen sich alternativ auch Hütchentore verwenden.
  • Als Angreifer schnellstmöglich zu den Toren aufdrehen und die offene Stellung beibehalten.
  • Die Spieler die Situationen selbst lösen lassen. Besonders gelungene Aktionen hervorheben und loben.
Hauptteil 1

Hauptteil 2

STÜRMER-SPIEL II

ORGANISATION

  • Den Grundaufbau aus Hauptteil 1 beibehalten
  • Zusätzlich an den Seitenlinien 2 Starthütchen in einem Abstand von 5 Metern nebeneinander errichten
  • Mittig vor einem Starthütchen 1 Hütchenlinie markieren
  • Die Mannschaften jeweils an den Starthütchen aufstellen
  • Die Spieler am Starthütchen ohne Hütchenlinie haben die Bälle

ABLAUF

  • Der erste Ballbesitzer passt auf den vom anderen Starthütchen ins Feld startenden Spieler und hinterläuft diesen.
  • Der Passempfänger nimmt das Zuspiel über die Hütchenlinie an und mit und versucht anschließend, im 1 gegen 1 gegen den Passgeber bei einem Stangentor zu treffen.
  • Gelingt es dem Verteidiger, den Ball zu erobern, darf auch er bei beiden Stangentoren treffen.
  • Nach jedem Durchgang die Positionen und Aufgaben wechseln.

VARIATIONEN

  • Die Hütchenlinie vergrößern oder verkleinern.
  • Den Ball halbhoch/hoch zum Angreifer werfen.
  • Den Ball per Torwartabschlag aus der Hand hoch zuspielen.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Gültige Treffer an den Stangentoren können nur erzielt werden, wenn zuvor über die Hütchenlinie gedribbelt wurde.
  • Stehen keine Stangen zur Verfügung, lassen sich alternativ auch Hütchentore verwenden.
  • Die Angreifer sollen stets in offener Stellung zu den Toren agieren. Dreht sich ein Angreifer von den Stangentoren ab, den Durchgang sofort abbrechen.
  • Die Spieler die Situationen selbst lösen lassen. Besonders gelungene Aktionen hervorheben und loben.
Hauptteil 2

Schlussteil

DRIBBEL-SPIEL

ORGANISATION

  • Ein 40 x 25 Meter großes Feld markieren
  • Auf den Grundlinien je ein 5 Meter breites Stangentor errichten
  • 2 Mannschaften bilden
  • Jedes Team stellt 1 Torhüter

ABLAUF

  • 5 gegen 5 auf die beiden Stangentore mit Torhütern.
  • Gelingt es den Angreifern, das gegnerische Stangentor zu durchdribbeln, so zählt dieser Treffer dreifach.
  • Welche Mannschaft erzielt zuerst 5 Treffer?

VARIATIONEN

  • Die Stangentore vergrößern oder verkleinern.
  • Die Spieler müssen mit mindestens 5 Kontakten agieren, ehe sie abspielen dürfen.
  • Die Mindestzahl an Ballkontakten auf Trainerzuruf ständig variieren.
  • Mit neutralen Torhütern spielen. Die Ballbesitzer dürfen bei beiden Toren Treffer erzielen.

TIPPS UND KORREKTUREN

  • Falls vorhanden gegebenenfalls auch auf Jugendtore spielen lassen.
  • Die vorgegebene Mindestzahl an Ballkontakten (siehe Variationen) fördert Einzelaktionen der Spieler.
  • Die Spieler die Situationen selbst lösen lassen. Besonders gelungene Aktionen hervorheben und loben.
  • Keine festen Torhüter bestimmen, sondern die Torhüter regelmäßig wechseln.
Schlussteil